Ski fahren, Wandern, Klettern und dazu spektakuläre Panoramablicke genießen. Die Zugspitze ist genau der richtige Platz für Menschen, die einmal alles überschauen möchten.
Es gibt viel zu sagen über die Zugspitze: Sie ist mit 2962 Metern Deutschlands höchster Berg, jeder Schüler kennt sie zumindest aus dem Erdkunde-Unterricht. Und sie, nun ja, sie protzt ein wenig mit Superlativen: Auf der Zugspitze verläuft die höchste Grenze Deutschlands, nämlich die Landesgrenze zu Tirol in Österreich, hier oben stehen der höchste Biergarten, die höchste Wetterstation, das höchste Museum, das höchste Restaurant und so weiter. Genug Gründe also für einen Besuch auf Deutschlands felsigem Dachfirst. Hinauf geht es flugs mit einer der vielen Bahnen, wie etwa der Zahnradbahn von Garmisch-Partenkirchen und Grainau oder der Eibsee-Bahn. Höher und höher saust die Bahn, weiter wird der Blick und sehr viel tiefer der Abgrund. Das ein oder andere staunende „Ah“ ist schon zu hören.
Eine Region zum Niederknien, ein gesegnetes Ländchen, um das der Main eine Schleife windet. Jetzt beginnt dort die schönste Zeit – Williamsbirne und Zwetschgen blühen, das erste Grün lässt die Weinberge leuchten. Spitzenwinzer Hans Sauer aus Escherndorf drückt es so aus: „Die Triebe wollen ans Licht, wir spüren die Energie, mit der sie der Sonne entgegenstreben.“ Das bedeutet harte Arbeit in den nächsten Wochen. Die Kümmertriebe an den Rebstöcken müssen weggeschnitten werden, der Grundstock fürs Wachstum muss gelegt werden. Es ist die ideale Saison, zwischen Spessart und Steigerwald den Main entlangzubummeln, hier in einem barocken Kirchlein innezuhalten, dort großes Rokoko-Theater zu bestaunen und immer wieder fränkische Gastlichkeit zu genießen, mit den Einheimischen auf Weinfesten und Musikfestivals das kleine Glück eines Zwischendurch-Urlaubs zu erleben. Zum Beispiel im Bilderbuchstädtchen Iphofen.
Zum Bericht
Rein in den Schnee
Das Tannheimer Tal
Ein Traumtag – blitzblauer Himmel, Sonne, Schnee. Die Menschen sind sichtbar besser gelaunt bei schönem Wetter. Auf dem Campingplatz merkt man das besonders gut: Die Nachbarn lächeln ein bisschen freundlicher, grüßen netter und selbst der Nörgelvater drei Plätze weiter spricht heute morgen im Säuselton mit seinem halbwüchsigen Sohnemann – und der, Obacht!, mault nicht zurück. Die Loipe beginnt direkt am Platz. Also: Ski anschnallen und los. Die schönste Skispur führt vom Campingplatz, vorbei an den Häusern von Grän, rüber nach Haldensee. Dort gibt es etwas Einmaliges: Die Loipe geht quer über den zugefrorenen See. Am anderen Ende liegt das Örtchen Haller.
Das Tannheimer Tal ist eher eine ruhige Urlaubswelt, eine kleine, feine Ferienregion, ein weites Hochtal, in das die Sonne den lieben langen Tag scheint. Etwas für Genießer also, die sich an schönen Winterwanderwegen freuen können, an gut gespurten Loipen, die es zusammen auf 140 Kilometer Länge bringen. Alpin-Fahrer finden familienfreundliche 55 Pistenkilometer in den sechs Skigebieten und 27 Lifte und Bergbahnen.
Ein Paradies

Überhaupt: Für Familien mit Kindern ist das Tannheimer Tal ein – ja man traut es sich kaum zu sagen, aber doch: ein kleines Paradies. In Tannheim gibt es zum Beispiel das Ice-Age-Kinderland mit Mammut, Höhlenbär, Säbelzahntiger sowie einer Tube- und Rodelbahn.

